1    Vorbemerkung

Die Redaktion lässt Beiträge, die zur Veröffentlichung in der Fachzeitschrift ReSource eingereicht worden sind, von wissenschaftlichen Gutachtern im sogenannten "Peer-Review"-Verfahren prüfen.

Die Gutachter geben anschließend ein Votum ab. Davon hängt es ab, ob der Artikel in der vorliegenden Form veröffentlicht werden kann, oder ob er an die Verfasser zurückgeschickt werden sollte, damit diese ihn nochmals überarbeiten können, oder ob eine Veröffentlichung endgültig abgelehnt werden sollte.

Wenn die Begutachtung positiv ausfällt, wird der Beitrag redak­tionell bearbeitet. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen der Verlag und die Redaktion keine Gewähr.

Mit der Abgabe des Manuskriptes erkennen die Verfasser folgende Voraussetzungen verpflichtend an:

  • Bei dem eingereichten Manuskript handelt es sich um eigene Arbeiten des Verfassers/der Verfasser. Für den Fall von Mitautoren steht der Verfasser dafür ein, dass diese mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Die presserechtliche Verantwortung für den Inhalt des Manuskripts trägt der Verfasser. Nachträgliche Forderungen dritter Seite sind vom Verfasser zu bestreiten. Der Verfasser besitzt die Nutzungs-/Nachdruckrechte der von ihm einge­reichten Fotos und Zeichnungen. Der Verfasser erklärt zugleich sein (gegebenenfalls auch im Namen der Mitautoren), dass mit der Annahme des Manuskriptes zur Veröffentlichung die Rechte an der Veröffentlichung auf den Rhombos-Verlag übergehen. Ohne Einverständnis des Verfassers und der Redaktion darf der Beitrag außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes innerhalb eines Jahres nach Erscheinen an keiner anderen Stelle veröffentlicht werden.
  • Die Redaktion behält sich vor, die eingesandten Manuskripte im Sinne der nachfolgenden Hinweise zu ändern oder aus Platzgründen zu kürzen oder dies vom Verfasser zu erbitten. Ist der Verfasser damit nicht einverstanden, kann er sein Manuskript zurückziehen.

Für die Verfasser gibt es drei Formen der Manuskripterstellung:

  • Fachaufsatz/Erstveröffentlichung:

Grundsätzlich bevorzugen Herausgeber und Redaktion eine Erstveröffentlichung. In diesem Falle versichert der Verfasser mit der Übersendung des Manuskriptes, dass diese Arbeit bisher noch nicht veröffentlicht wurde und auch nicht an anderer Stelle zur Veröffentlichung vorgesehen ist.

  • Fachaufsatz/Zweitveröffentlichung:

Um Zweitveröffentlichungen handelt es sich bei Beiträgen, die bereits an anderer Stel­le unverändert oder nur unwesentlich verändert erschienen sind. Der Verfasser muss diese Beiträge durch Quellenangabe als Zweitveröffentlichung erkennbar machen. Falls eine Nachdruckgenehmigung erforderlich ist, ist es Aufgabe und Verantwortung des Verfassers, diese einzuholen.

  • Nachrichten/Berichte:

Hierzu zählen Kurzbeiträge wie die Kommentierung der Rechtsprechung, Tagungsberichte, Buchrezensionen, Nachrichten aus Forschung und Politik, Stellungnahmen und Kommentare sowie Leserzuschriften.

2    Manuskriptgestaltung

Das Manuskript sollte im Dateiformat eines gängigen Textverarbeitungssystem (zum Beispiel Word oder OpenOffice) als Fließtext, ohne Silbentrennung und ohne Verknüpfungen abgeliefert werden.
Der Fachbeitrag sollte in der Regel einen Textumfang von etwa 18.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen, einschließlich Zusammenfassung und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten. Dies entspricht 18 DIN-A4-Seiten, formatiert mit Schriftgrad 12 Punkt, Zeilenabstand 1,5 Zeilen. Der Beitrag kann mit aussagekräftigen Grafiken, Tabellen und Fotos ergänzt werden. Der Mindestumfang eines Fachbeitrags beträgt 13.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Falls der Umfang des Fachbeitrags 18.000 Zeichen deutlich übersteigt, sollte der Verfasser dies vorab mit der Redaktion absprechen.

2.1    Manuskriptaufbau

 

  • Überschriftensystematik

Der Haupttitel der Veröffentlichung besteht aus einer kurzen, plakativen Überschrift (Head), möglichst in Form einer Wortkombination. Dem Haupttitel folgt eine erläuternde, aussagekräftige Unterzeile (Subhead). Die Überschrift soll Interesse wecken und zudem einen wesentlichen Aspekt aus dem Inhalt Ihres Textes wiedergeben.

Beispiel für Hauptüberschrift (Head) und Unterzeile (Subhead):

 

Eine runde Sache

Der Rohstoffeinsatz bei der Herstellung von Wälzlagerringen kann stark reduziert werden

 

Unbedingt zu beachten ist: Für die Unterzeile muss ein vollständiger Satz (das heißt mit Verb, aber ohne Nebensatz/Komma) gebildet werden, der die wesentliche Aussage des Beitrags zusammenfasst. Der Verfasser sollte keinesfalls Überschriften in Form eines unvollständigen Satzes verwenden, wie zum Beispiel (falsch!):


Falsch:    „Rohstoffeinsatz bei der Herstellung von Wälzlagerringen“

 

Zu beachten ist weiter, dass sich ein gleichlautender Begriff aus der Head in der Subhead nicht wiederholen darf.

  • Verfasserangabe

Der Überschrift folgen der Vor- und Nachname des Verfassers/der Verfasserin (ohne Berufsbezeichnung und Institution). Mehrere Verfasser werden durch Kommata getrennt. Der letzte Name wird durch ein „und“ angefügt.
Bitte legen Sie bei mehreren Autoren die Reihenfolge fest.

  • Vorspann

Der Beitrag beginnt zwingend mit einem Vorspann. Dieser wird nicht numeriert, besteht aus einer Zusammenfassung mit den wichtigsten Aussagen, Zielen und Ergebnissen des Aufsatzes und sollte maximal (!) 18 Zeilen beziehungsweise 900 Zeichen umfassen.
Anschließend sollten für eine spätere Verschlagwortung des Beitrags sogenannte Keywords angegeben werden, insgesamt maximal zehn Stichwörter.

  • Zwischenüberschriften

Der Text des Manuskripts, der nach dem Vorspann folgt, wird durch Zwischenüberschriften übersicht­lich gegliedert und beginnt mit 1. Die weiteren Abschnitte werden nach dem Dezimalsystem gegliedert. Die Gliederung sollte drei Stellen im Dezimal­system nicht überschreiten.

Es ist darauf zu achten, dass Zwischenüberschriften möglichst kurz sind.

  • Fazit und Literaturangaben

Der Beitrag endet mit einem Fazit oder Ausblick und den Literaturangaben/Anmerkungen.

  • Kontaktangaben

Am Ende eines Fachbeitrags, nach dem Gliederungspunkt „Literatur und Anmerkungen“, sind die Vornamen und Nachnamen sowie Berufsbezeichnungen und gegebenenfalls akademische Titel aller Verfasser anzugeben. Erforderlich ist darüber hinaus die Angabe der Berufstätigkeit und/oder Zuständigkeit (zum Beispiel in einer Institution) sowie die vollständigen Kommunikationsangaben wie postalische Anschrift (Firma, Institut oder Privatadresse), Telefon, Fax, eMail und Internetadresse, die in der Regel als Kontakt mit dem Manuskript veröffentlicht werden.

Beispiel:

Dr.-Ing. Erna Muststerfrau leítet die Abteilung „Ressourcenmanagement am Institut für Rohstoff-Forschung GmbH, Wien.
Kontakt: Firma/Institution, Straße, PLZ, Ort, Tel., Fax, eMail, Internet.
Von jedem Verfasser ist zusätzlich ein Foto (möglichst digital im Format jpg oder tif, sonst Abzug) mit dem Beitrag abzugeben. Das Foto muss für den Druck geeignet sein und sollte  circa 300 dpi Auflösung besitzen. Falls Personenfotos urheberrechtlich oder verwertungsrechtlich geschützt sind, geben Sie bitte den Namen des Urhebers/Fotografen an.

  • Nachrichten

Texte für die Rubriken Nachrichten sollen drei DIN-A4-Seiten (Schrift­grad 12 pt, 1,5-facher Zeilenabstand) beziehungsweise 8.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nicht überschreiten.

Falls Abbildungen verwendet werden, ist darauf zu achten, dass das Verhältnis Text/Abbildung ausgewogen ist.

2.2    Schreibstil

Der satzfertige Text sollte in einer klaren, verständlichen Ausdrucksweise abgefasst sein. Schachtelsätze, Nominalstil, Wiederholungen und die Ichform sind zu vermeiden. Abkürzungen sollen möglichst vermieden werden. Wenn eine Abkürzung verwendet wird, dann muss diese bei ihrer ersten Nennung einmal ausgeschrieben werden und dann in Klammern gesetzt werden. Dies gilt auch für Einheiten und Stoffbezeichnungen. (Siehe auch Hinweise unter Punkt 4, Exkurs Schreibstil)

2.3    Zitate und Anmerkungen

Literaturhinweise, Zitate und Anmerkungen im Text müssen an der entsprechenden Stelle im Text durch von Klammern umschlossene, fortlaufend numerierte Ziffern gekennzeichnet sein. Die Ziffern müssen dann am Textende im Literaturverzeichnis angeführt werden. Alternativ hierzu kann auch das Fußnotenprogramm einer Textverarbeitung verwendet werden, wobei die Fußnoten als sogenannte Endnoten am Ende des Textes aufgelistet werden müssen. Literaturhinweise müssen in dieser Form erstellt werden:

  • Bei Buchtiteln:

Name, Vorname des Verfassers: Titel. Verlag, Erscheinungsort und -jahr, (Seitenangabe)


Beispiel 1: Pfiffig, Dieter (Hrsg.): Nie wieder Müll. Media-Verlag, Berlin 1990, Seite 85 ff.
Beispiel 2: Vorndran, Maximilian: Vermeidungspotenziale in der Kunststoffproduktion. In: Nie wieder Müll. Herausgegeben von Dieter Pfiffig. Media-Verlag, Berlin 1990, Seite 127 ff.


  • Bei Zeitschriftentiteln:


Beispiel: Schlau, Dieter; Pfiffig, Dieter; Vorndran, Maximilian: Abfall auf Abruf. Über die Hälfte der jährlich produzierten Versandhauskataloge landet ungenutzt im Altpapier. In: MüllMagazin, Heft 2, 1991, S. 22-25


  • Bei Internetquellen:


Beim Zitieren von Quellen aus dem Internet sind Angaben wie Autor(en), Titel ─ sofern angegeben oder ermittelbar  ─  und URL anzugeben. Da Dokumente im Internet jederzeit veränderbar sind, ist der Bezug auf eine bestimmte Version schwierig. Es sollte jedoch das Datum der Sichtung (Download-Datum) angeben werden.


Beispiel: Pfiffig, Dieter: Nie wieder Müll. Im Internet: URL: www.rhombos.de/article/ [Stand 14. Februar 2008]


Wir bitten die Verfasser um eine besonders sorgfältige Kontrol­le der Literaturangaben im endgültigen Manuskripttext.

2.4    Bild- und Tabellenbeschriftungen, Gleichungen

Aussagekräftiges Bild- und Tabellenmaterial lockert lange Texte auf. Bild und Bildunterschrift sollen auch losgelöst vom Text verständlich sein. Falls das Manuskript Bilder (Fotos oder Grafiken) und/oder Tabellen enthält, werden die Bild- und Tabellenbeschriftungen getrennt voneinander arabisch fortlaufend nume­riert.

Für jeden Typ (Grafik/Foto oder Tabelle) beginnt eine eigene Numerierung (Abb. 1 und Tab. 1.). Die Beschriftung ist im Text anzuführen. Zusätzlich muss es zu jeder Abbildung und Tabelle im Text einen Verweis geben (zum Beispiel: siehe Abb. 1).


Die vollständigen Bezeichnungen der Abbildungen und Tabellen sind am Ende des Beitrags einschließlich Numerierung nochmals extra aufzulisten.


Gleichun­gen sollen am rechten Rand in runden Klammern fortlau­fend numeriert werden. Verwendete Formelzeichen und Indizes sind im Manuskript zu erklären.


Zeichnungen, Grafiken und Abbildungen sind grundsätzlich zusätzlich zum Manuskript auch als separate Dateien zu liefern, auch dann, wenn sie bereits im Dokument eingebettet sind.

Tabellen müssen so erstellt sein, dass sie in einem Textverarbeitungsprogramm nachträglich bearbeitet werden können (dürfen also nicht als Bildformatdateien geliefert werden). Bei Vorlagen, die auf einem PC im Netzwerk erstellt werden, ist darauf zu achten, dass diese nicht mit einem Speicherort/Verzeichnis an anderer Stelle verknüpft sind, da diese Verknüpfung bei einer Abgabe verloren gehen würde.

Bei reinen Fotos (Kamera) werden elektronische Formate (JPG, PNG oder Tiff) bevorzugt. Falls Abzüge geliefert werden, sollten diese kontrastreich und möglichst im Format 13 x 18 cm sein.


Grundlage für die Bildgrößen ist der Satzspiegel der Zeitschrift (maxima­le Breite = 190 mm; maximale Höhe = 260 mm) beziehungsweise die Spaltenbreite 91 mm.

Falls die Vorlage größer ist und kleine Schriftgrößen (8 Pukt und kleiner) oder Details enthält, besteht die Gefahr, dass diese Schrift/diese Details nach der notwendigen Verkleinerung für den Abdruck im Heft nicht mehr oder nur schlecht zu erkennen sind. Gegebenenfalls müssen diese Bestandteile der Abbildung vor der Abgabe deshalb maximiert werden.


Des weiteren sind die nachfolgenden ausführlicheren technischen Hinweise zu beachten.

3. Ausführliche technische Hinweise für Abbildungen

3.1    Auflösung

  • Auflösung von Technischen und Strich-Zeichnungen

Auflösungen der Grafikformate (Abbildungen): 1200 dpi, mindestens jedoch 800 dpi.
Als Grafikformat sollte möglichst EPS verwendet werden und falls das nicht möglich ist, das TIF-Format. Druckfähige PDF-Formate sind ebenfalls möglich. Schriften müssen in das Dokument eingebettet sein.

  • Auflösung von Fotos (Kamera):

Auflösungen der Bildformate (TIF oder JPG) mindestens 200 dpi.
Zur Wiederholung: Grundlage für die Abbildungs-/Bildgrößen ist der Satzspiegel (maxima­le Breite = 190 mm; maximale Höhe = 260 mm) beziehungsweise die Spaltenbreite 92 mm.

3.2    Abgabeformate

Wenn Sie die Zeichnungen und Grafiken selbst erstellen, verwenden Sie nach Möglichkeit am besten ein Programm, das in der Lage ist, Vektorgrafiken zu erzeugen.

Für Zeichnungen und Grafiken, die Schrift enthalten (Beschriftungen), werden die Formate EPS und PDF bevorzugt. Am besten exportieren oder speichern Sie die Grafiken in diesen Formaten aus dem Originalprogramm (das Programm, in welchem die Abbildungen erstellt worden sind). Achten Sie hierbei bitte auf eine ausreichend hohe Auflösung (800 dpi und mehr).

Schriften sollten in die erzeugten EPS- und PDF-Dateien eingebettet sein.

Für den Druck nicht geeignet sind Strichzeichnungen und Grafiken (mit oder ohne Schriftanteil), die mit einem pixelorientierten Zeichenprogramm in den Dateiformaten Tif, jpg oder bmp erstellt wurden und eine ungenügende Auflösung (unter 600 dpi) besitzen.

Eine nachträgliche Erhöhung der zu niedrigen dpi-Werte kann die Qualität der Abbildungen nicht mehr verbessern. Bei diesen Dateiformaten ist deshalb darauf zu achten, dass bereits bei der Erstellung eine maximale Auflösung (bis 1200 dpi) eingestellt worden ist.

Fotos und Zeichnungen auf Papier sind in digitaler Form zu erfassen.

Beim Scannen von Strichabbildungen sollten Sie eine Auflösung von mindestens 800 dpi wählen.

Falls in Ihrer Vorlage kleine Schriftgrößen oder feine Linien enthalten sind, wählen Sie bitte eine Auflösung von mindestens 1.000 dpi.

Strichzeichnungen mit Text sollten Sie nach dem Scannen grundsätzlich im Grafik-Format EPS oder PDF abspeichern. Bei anderen Formaten kann die enthaltene Schrift sonst pixelig werden.


Wenn Sie Grafiken selbst erstellen, achten Sie bitte grundsätzlich darauf, dass die verwendeten Schriften in das Grafik-Dokument eingebettet oder in Kurven umgewandelt werden. Für Fotos sollten Sie als Auflösung mindestens 200 bis maximal 300 dpi wählen und den Scan im Grafikformat TIFF abspeichern.

Falls Sie Abbildungen verwenden, die bereits in digitaler Form vorliegen, ist zu beachten, dass eine für die Bildschirmdarstellung verwendete Auflösung (75 dpi) für den Druck ungeeignet ist. Dies ist insbesondere auch bei Abbildungen aus dem Internet der Fall. Sie können diesen Mangel auch nicht mehr dadurch beheben, dass Sie nachträglich eine höhere Einstellung auswählen. Besorgen Sie sich in diesem Falle eine Originalvorlage oder eine für den Druck geeignete Dateiversion.

3.2    Farbe, Schrift, Details

Wenn Sie Grafiken mit Farbflächen erstellen, denken Sie bitte daran, dass sich die Flächen auch bei späterer Graustufenwiedergabe (s/w) deutlich unterscheiden müssen. Dies gilt auch bei etwaigen Farbzuweisungen in den Legenden von Abbildungen. Wählen Sie zu diesem Zweck Schraffuren, Muster und Punktraster, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Vermeiden Sie Flächen, die sich nur in leichten Nuancen (z. B. grau/dunkelgrau oder schwarz/dunkelgrau) voneinander unterscheiden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass diese Unterschiede später im Druck nicht mehr wahrgenommen werden können.

Enthalten Ihre Zeichnungen graue Flächen, sollten diese nicht heller als 20 Prozent schwarz und nicht dunkler als 70 Prozent schwarz sein. Achten Sie auf einen ausreichenden Kontrast zwischen grauen Elementen. Graue Elemente, die sich berühren, sollten einen Tonwertunterschied von mindestens 20 bis 30 Prozent schwarz aufweisen.

Da der Innenteil der Veröffentlichung gegebenenfalls auch schwarz-weiß gedruckt wird, bitten wir Sie, Abbildungen, die in Ihrem Manuskript farbig angelegt sind, so zu gestalten, dass auch in Schwarz-weiß die Unterschiede deutlich erkennbar wiedergegeben werden können (verwenden Sie bitte beispielsweise unterschiedliche Linienarten, Schraffierungen oder Muster).

Linien (keine Haarlinien!) in den Grafiken sollten so dick, Schriften so groß gewählt sein, dass sie auch bei (stark) verkleinerter Wiedergabe im Heft noch zu erkennen sind.

  • Zur Wiederholung:

Bitte beachten Sie bei Ihren Grafiken die späteren Größenmaße in der Zeitschrift. Diese betragen in der Breite in der Regel 92 Millimeter, oder ein Zwischenformat. Nur in Ausnahmefällen, bei übergroßen Tabellen oder längs orientierten Abbildungen, beträgt die Breite 190 Millimeter. Graustufen- oder Farbfotos müssen eine Auflösung von 200-300 dpi haben, Strichzeichnungen/Diagramme mindestens 1000 dpi.

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Bei PDF-Formaten: Bitte vergewissern Sie sich, dass Ihre Abbildungen im PDF-For­mat über eine ausreichende Auflösung verfügen: 300 dpi bei Graustufen- und Farbfotos, 1000 dpi bei Strichzeichnungen/Diagrammen. Außerdem müssen die verwendeten Schriften im PDF ein­gebettet sein. Diese Einstellungen können Sie vornehmen, wenn Sie das PDF erzeu­gen.
Bei Zeichnungen und Grafiken, die mit einem gängigen Vektor-Grafikprogramm erstellt wurden, müssen die Schriften in der EPS-Datei eingebettet sein. Bitte benutzen Sie nach Möglichkeit für die Beschrif­tungen innerhalb von Abbildungen nur folgende Schriften: Arial, Courier, Helvetica, Times oder Symbol.

Die Bild-/Abbildungsbezeichnung sollte nicht in der eigentlichen Abbildung enthalten sein (Text bitte aus der Grafik herausnehmen), sondern in der numerierten Tabellenbeschriftung stehen.

  • Bei Fotos und Dias geben Sie bitte den vollständigen Namen des Fotografen an.
  • Für die Verwendung von Grafik- und Bildmaterial aus fremder Quelle müssen Sie über die erforderliche Nutzungsgenehmigung des Urhebers oder Rechteinhabers verfügen. Quellen müssen angegeben werden.

4    Exkurs Schreibstil

Nachfolgend ein paar Anregungen, worauf man achten sollte, wenn man einen Aufsatz verfasst.

„Schreiben ist harte Arbeit. Ein klarer Satz ist kein Zufall. Sehr wenige Sätze stimmen schon bei der ersten Niederschrift oder auch nur bei der dritten. Nehmen Sie das als Trost in Augenblicken der Verzweiflung. Wenn Sie finden, dass Schreiben schwer ist, so hat das einen einfachen Grund: Es ist schwer.“
(William Zinsser: On Writing Well. The Classic Guide to Writing Nonfiction, New York: Harper and Row, 1980)

Mit Ihrem Aufsatz wenden Sie sich nicht nur an Fachleute Ihrer Disziplin, sondern an Leser, die in verschiedenen Berufen arbeiten. Aufgeschlossene Leser blicken über den Tellerrand des eigenen Fachgebiets und interessieren sich deshalb möglicherweise auch für Ihren Aufsatz. Damit Ihre Aussage verstanden wird, ist es notwendig, dass Sie klar und verständlich schreiben.

Verwenden Sie kurze Sätze und einen einfachen Satzbau. Komplizierte Satzkonstruktionen eignen sich nicht, um Inhalte so zu vermitteln, dass jeder sie versteht.

Negativbeispiel:

„Das Gericht wolle erkennen, der Beklagte sei schuldig, mir für die von mir für ihn an die in dem von ihm zur Bearbeitung übernommenen Steinbruch beschäftigt gewesenen Arbeiter vorgeschossenen Arbeitslöhne Ersatz zu leisten.“

Vermeiden Sie zu viele Nebensätze und Einschübe, Umwege im Denken und Abstellgleise. Prüfen Sie regelmäßig, ob der rote Faden Ihres Aufsatzes noch erkennbar ist. Versuchen Sie, Nebensätze in Hauptsätze aufzulösen.

Stellen Sie Einschübe ans Ende eines Satzes oder machen Sie einen eigenen Satz daraus. Formulieren Sie kurz und prägnant.

Verwenden Sie einfache, aussagekräftige Verben und wenige, dafür aber sorgfältig ausgewählte, treffende Adjektive. Vermeiden Sie Abkürzungen.

Schreiben Sie wenigstens bei der ersten Nennung ein später abgekürztes Wort aus. Die Abkürzung steht dann in Klammern.

Achten Sie darauf, die Passivform möglichst zu vermeiden. Fast jede Aussage lässt sich aktiv ausdrücken. Verwenden Sie Verben als Verben, nicht als Substantive. Die Substantivierung (Nominalstil) führt meist automatisch ins „Beamtendeutsch“ oder „Fachchinesisch“. Die Substantivierung macht Texte schwerfällig und bürokratisch:

„Wir haben eine Quotenänderung beantragt.“

Besser wäre:

„Wir haben beantragt, die Quote zu ändern.“

Eine überbordende Substantivierung können sie auflösen, indem Sie das Hauptwort wieder in ein Verb verwandeln und überflüssige Wörter streichen.

Schreiben Sie also nicht:

„Die Kunst des verständlichen Schreibens“,

sondern besser:

„Die Kunst, verständlich zu schreiben“.

Vermeiden Sie ebenfalls Bürokraten-Begriffe wie

„Landwirtschaftlicher Bereich“, „Industrieller Bereich“ oder „auf behördlicher Ebene“.

Schreiben Sie stattdessen:

„Landwirtschaft“, „Industrie“ oder „Behörde“.

Schreiben Sie nicht

„von Seiten der Regierung kam die Antwort“, sondern:

„Die Regierung antwortete“.

Bei vielen kompliziert klingenden Begriffen und Bürokratenformulierungen handelt es sich im Grunde um nichtssagende Modewörter oder Worthülsen. Wie einfach es ist, sich eine bedeutungsschwangere Imponiervokabel zu basteln, können Sie anhand der nachfolgenden Tabelle testen: Man denke sich eine beliebige dreistellige Zahl und suche sich nach ihr aus der Tabelle die Elemente seiner Imponiervokabel zusammen; zum Beispiel 759: „synchrone Fluktuationskontingenz“.


Halbautomatisches Schnellformuliersystem nach Philip Broughton

(Schneider, Wolf: Deutsch für Profis. Wege zu gutem Stil. Goldmann-Verlag, München 1991)
0 konzentrierte 0 Führungs- 0 -struktur
1 integrierte 1 Organisations- 1 -flexibilität
2 permanente 2 Identifikations- 2 -ebene
3 systematisierte 3 Drittgenerations- 3 -tendenz
4 progressive 4 Koalitions- 4 -programmierung
5 funktionelle 5 Fluktuations- 5 -konzeption
6 orientierte 6 Übergangs- 6 -phase
7 synchrone 7 Wachstums- 7 -potenz
8 qualifizierte 8 Aktions- 8 -problematik
9 ambivalente 9 Interpretations- 9 -kontingenz

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5    Manuskriptlieferung

Grundsätzlich benötigt die Redaktion das Manuskript in digitaler Form. Verfasser können die Manuskripte per eMail, CD-ROM, USB-Stick oder per FTP übermitteln.

Es ist sinnvoll und erforderlich, den jeweiligen Übertragungsweg vorab mit der Redaktion zu klären.

Zusätzlich kann das Manuskript in Papierform an die zuständige Redaktion geschickt werden. Der Text sollte im Format eines herkömmlichen Textverarbeitungssystem (zum Beispiel Microsoft Word, OpenOffice) verfasst worden sein.

Wenn Sie Ihr Manuskript eingereicht haben, wird es im Hinblick auf eine Veröffentlichung geprüft. Im Falle einer positiven Begutachtung teilt die Redaktion den voraussichtlichen Erscheinungstermin mit. Anschließend überarbeitet die Redaktion das Manuskript redaktionell. Rechtzeitig vor der Veröffentlichung erhalten Sie Korrekturabzüge im PDF-Format für die Autorenkorrektur.

5.1 Korrekturen und Druckfreigabe

Machen Sie gegebenenfalls Korrekturen ***deutlich lesbar**** auf einem Ausdruck. Bitte schicken Sie dann die eingescannten Ausdrucke mit den Korrekturen als Anhang per E-Mail an die Endredaktion (verlag [at] rhombos.de).
Alternativ hierzu und von uns bevorzugt können Sie auch die Anmerkungsfunktion von Acrobat Reader oder einer vergleichbaren PDF-Software benutzen und uns diese Datei per Mail (verlag [at] rhombos.de) schicken, oder aber Sie benennen die betreffenden Stellen und erläutern die Korrektur in einer E-Mail, die Sie an die Endredaktion (verlag [at] rhombos.de) schicken.

Falls keine Korrekturen notwendig sind, bitten wir ebenfalls um eine kurze Rückmeldung per eMail. Spätere Änderungswünsche können nicht berücksichtigt werden.

6    Kontakt

Bei Fragen zur Heftplanung und Manuskripteinreichung wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion:

Redaktion ReSource:

Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Karl J. Thomé-Kozmiensky (verantw.)
Dr.-Ing. Stephanie Thiel
TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky
Dorfstraße 51, 16816 Nietwerder
Tel.: 03391 4545-0, Fax: 03391 4545-10
E-Mail: tkverlag@vivis.de, www.vivis.de

Herausgeber, Verlag und Endredaktion:

RHOMBOS-VERLAG, Bernhard Reiser
Fachverlag für Forschung, Wissenschaft und Politik
Kurfürstenstraße 17, D-10785 Berlin,
Telefon: 030/ 261 94 61 oder 261 68 54, Fax 030/261 63 00,
eMail: verlag [at] rhombos.de, Internet: www.rhombos.de, www.resource-zeitschrift.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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