Wiederverwendung von Computern

Chancen und Grenzen regionaler ReUse-Strategien am Beispiel Hamburg

Ax, Christine

Kurzübersicht

Chancen und Grenzen regionaler ReUse-Strategien am Beispiel Hamburg
ISBN: 978-3-937231-65-5
Veröffentlicht: Dezember 2004, 1.. Auflage, Einband: Broschur, Seiten 80, Format DIN A5, Gewicht 0.12 kg
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Wiederverwendung von Computern

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 Computer, Notebooks, Drucker, Monitore…
… sie alle könnten länger sinnvoll genutzt werden. Nachhaltige Nutzungsstrategien senken den Rohstoff- und Energieverbrauch und schaffen Arbeitsplätzen in der Instandhaltung, der Aufarbeitung und dem Recycling. Gut funktionierende Sekundärmärkte

stärken den Standort Deutschland und leisten einen Beitrag zur Bewältigung der sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit.

Im Rahmen eines BMBF–geförderten Forschungsvorhabens wurden in Hamburg und Berlin regionale Netzwerke aufgebaut, die die Wiederverwendung
von Hardware zum Ziel haben. Die Chancen und die Risiken, die sich für diese Regionen und die Umwelt ergeben, wurden im Zeitraum von Sommer 2001 bis Sommer 2004 in Berlin und Hamburg untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse aus Hamburg sind in diesem Bericht zusammengefasst.

Zum Projekt ReUse
Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ReUse will in den Regionen Hamburg und Berlin "Nutzungskaskaden" für PCs aufbauen und wurde vom BMBF im Förderprogramm „Nachhaltige Nutzungsstrategien – Regionale Ansätze“ gefördert. Es ist Teil eine größeren Verbundvorhabens, das gemeinsam mit der TU-Berlin realisiert wurde.
Ziel ist der Aufbau von regionalen Netzwerken für die Wiederverwendung von PCs in der Region. Die technischen und soziokulturellen Hemnisse und die Identifizierung von Lösungswegen stehen im Fordergrund der wissenschaftlichen Begleitforschung.

Informationen über die Berliner Entwicklung finden Sie unter der Webadresse www.reuse-computer.org. Nähere Informationen über das Programm und das Thema Nachhaltige Nutzungsstrategien finden Sie unter www.nachhaltig.org und auf der Website des Projektträgers www.gsf.de.

ReUse-Hamburg
Das Hamburger Netzwerk ist seit Herbst 2001 im Aufbau begriffen. Es basiert auf der Kooperation von Händlern, Verwertern und Spezialisten im Netzwerk. Die Partner sind auf diese Weise in der Lage sowohl größere Mengen an PCs entgegenzunehmen und zu verwerten als auch Skaleneffekte zu nutzen, die sich durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten bei der Aufarbeitung ergeben.

Das komplette Angebot des Konsortiums finden Sie auf dem gemeinsamen Portal http://reuse-hamburg.de

 

Die Autorin
Christine Ax, M.A, geb. 1953, Studium Politische Wissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Philosophie.
In den Jahren 1980 bis 1991 überwiegend Tätigkeit in den Umweltministerien der Ländern Hamburg und Bremen. Seit Anfang der 90er Jahre Arbeitsschwerpunkt: Handwerk und nachhaltiges Wirtschaften.
1991 bis 1999 Leitung der Zukunftswerkstatt e.V. der Handwerkskammer Hamburg, eine Forschungs- und Beratungseinrichtung des Hamburger Handwerks.
Projektleitung verschiedener Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Arbeitsschwerpunkte: Handwerk und nachhaltiges Wirtschaften.
Ab Juli 1999 Leitung des Institutes für Produktdauer-Forschung Hamburg i.p.f. Verschiedene Lehraufträge. Mitglied des Greenpeace-Aufsichtsrates.

Kontakt: http://www.ipf-hamburg.net/

 

Danksagung:
Mein Dank gilt vor allem unseren Händlern und Unternehmern, die Tag für Tag aufs Neue den Mut finden, sich in diesem schnellen und schwierigen Markt zu bewähren. Sie erledigen einen guten Job und stiften mehr als Arbeitsplätze. Mein Mitgefühl gilt denen, die ich dabei scheitern sah.
Besonders tatkräftig unterstützt wurde das Vorhaben von: Arbeitsverbund Steinburg • www.glueckstaedter-werkstaetten.de
Becker Computer und Service • www.bcsh.de
Genossenschaft der Behinderten Nord • www.gdw-nord.de
Mook Wat e.V. • www.mookwat-pc.de
Nutzmüll plus gGmbH • www.nutzmuell-hh.de
Recom Systems • www.recomsystems.de
Recycom • Akim Andringa
Rodat Maschinenhandel • www.tadorman.de
Schönewolf Computer • www.schoenewolf-computer.de

 

Inhalt:
0. Aufgabenstellung - Projektgenese ...................... 7
0.1. Die Aufgabenstellungen für i.p.f. hamburg ........................ 8
0.2. Ergebnisdarstellung ...................... 9
1. Computer: Deutschland holt auf ................... 9
1.1. Esst Computer! ............................. 10
1.2. Die Hamburger Entwicklung ......................... 13
1.3. Neue und ressourceneffizientere Technikkonzepte ...................... 16
1.4. Entschleunigung des Innovations- und Preiswettbewerbs ............ 17
2. Nachhaltige Nutzungsstrategien – Die Bedeutung von Sekundärmärkten ..................... 18
2.1. Begriffsklärungen ........................... 19
2.2. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Produktes
am Beispiel Computer ............................. 21
2.3. Die Region: Raum für Nachhaltigkeit?
Die Chancen und die Grenzen ................................ 27
2.4. Was ist das Preis-Leistungsverhältnis? ................. 28
2.5. Herstellerverantwortung ................................ 31
2.6. Die Rolle des Handels ........................ 33
3. Sozioökonomische Einflussgrößen und Barrieren
am Beispiel der Modellregion Hamburg ............................. 34
3.1. Wo bleiben die Computer? ............................... 34
4. ReUse-Computer: für wen? ................................... 42
5. Entwicklung des Hamburger Netzwerkes von 2001 bis 2004 ............ 50
6. Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die WEEE ............... 69
7. Ausblick – Forschung- und Handlungsbedarfe ................... 75

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