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Forschung und Praxis

Umweltstiftung fördert Schutz vor Teredo navalis

Kunststoffüberzug soll hölzerne Hafenanlagen vor der Pfahlbohrmuschel sichern


Rostock (26.02.2010). Schäden in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr richtet die Pfahlbohrmuschel weltweit an den Holzpfählen und Holzplanken von Hafenanlagen an. Versuche, die Pfähle vor dem Tier zu schützen, sind meist umweltschädlich oder sehr teuer. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt nun mit rund 123.000 Euro ein Vorhaben der Universität Rostock, das helfen soll, die Holzkonstruktionen zu erhalten. Gemeinsam mit der Taucherfirma Tai GmbH suchen die Rostocker Wissenschaftler nach einer sicheren und schnellen Methode für Hafentaucher, bei der ein spezieller Überzug aus Kunststoff an den Pfählen befestigt werden soll. Das Verfahren ermöglicht „die Instandsetzung und den Erhalt großer und alter Hafenanlagen, ohne dass neue Holzressourcen verbaut werden müssen“, so der Generalsekretär der DBU, Dr. Fritz Brickwedde.

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Termine03.03.2010
Termine

3. Berliner Recycling- und Rohstoffkonferenz

Fachleute präsentieren am 4. und 5. Mai 2010 neue Trends und Technologien der Abfallwirtschaft


Berlin (3.3.2010). Wichtige Aspekte der aktuellen politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der dritten Berliner Recycling- und Rohstoffkonferenz. Wichtige Impulse gehen beispielsweise von der Abfallrahmenrichtlinie der Europäischen Union aus. Diese gibt dem stofflichen Recycling einen noch höheren Stellenwert als bisher. Die Vorgaben der Richtlinie werden zurzeit in nationales Recht umgesetzt, das Kreislaufwirtschaftsgesetz wird neu gefasst und soll bis zum Ende dieses Jahres in Kraft treten. Gleichzeitig werden rechtliche und organisatorische Randbedingungen für verschiedene Stoffgruppen neu formuliert, die erhebliche Konsequenzen für die Praxis haben werden.

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International02.03.2010
International

Weltweite Standards für Elektronikschrott-Recycling

Internationale Initiative StEP will Lösungen für die nachhaltige Verwertung von Altgeräten aufzeigen


 Bonn/St. Gallen (2.03.2010). Mit einem jährlichen, weltweiten Aufkommen von derzeit rund 40 Millionen Tonnen zählt Elektro- und Elektronikschrott zu den am schnellsten wachsenden Abfallströmen. Im Elektronikschrott befinden sich neben Schwermetallen und giftigen Halogenverbindungen, die zu schweren Gesundheits- und Umweltproblemen führen können, auch zahlreiche wertvolle Rohstoffe. In den Altgeräten sind große Mengen an Edelmetallen wie Gold, Silber und Palladium sowie seltene Sondermetalle (Zinn, Indium und Antimon) enthalten, die bei einer unzureichenden Entsorgung verloren gehen. Die internationale Initiative StEP - Solving the E-Waste Problem will jetzt weltweite Standards für Recycling von Elektronikschrott festlegen. Ziel von StEP ist es, den Verlust wichtiger Grund- und Rohstoffe zu verhindern und die Lebensdauer elektronischer Produkte zu verlängern. Neben großen Unternehmen der High-Tech-Industrie zählen Vertreter der Vereinten Nationen, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Recyclingunternehmen zu den Gründungsmitgliedern.

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Life Sciences26.02.2010
Life Sciences

Krebsstatistiken in Deutschland

Robert Koch Institut veröffentlicht umfassende Daten zu Krebserkrankungen in Deutschland


Berlin (26.02.2010). Das Robert Koch-Institut bringt zwei Publikationen über Krebserkrankungen in Deutschland heraus. Die Neuerscheinung „Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland“ enthält Schätzungen zur Zahl der Menschen, die derzeit an bestimmten Krebsformen erkrankt sind. Die zweite Publikation ist eine Neuauflage von „Krebs in Deutschland“ und ist in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) entstanden .Sie enthält Schätzungen zu Krebsneuerkrankungen von 1980 bis 2006 und erstmals auch Prognosen für das Jahr 2010. Es wird ein Datenüberblick von Erkrankungs- und Sterberaten, Risikofaktoren, Trendverläufe sowie Überlebensaussichten für ausgewählte Einzellokalisationen gegeben.

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Klimaforschung25.02.2010
Klimaforschung

Kernkraft ist keine Alternative

Schweizer Studie: Kohlendioxid-Emissionen des Atomstroms sind höher als bisher angenommen


Zürich (25.02.2010). Bei der Stromerzeugung mit Atomkraft entstehen mehr Emissionen an Kohlendioxid (CO2) als bisher angenommen. Atomkraftwerke besitzen deshalb keine bessere Klimabilanz als Erneuerbare Energien wie Photovoltaik oder Windkraft. Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizerische-Energie-Stiftung (SES)  in einer aktuellen Untersuchung. Mit 2,5 Prozent sei der Anteil der Kernkraft an der weltweiten Energieversorgung zudem zu gering, um einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können, berichtet die Stiftung.

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