1. Vorgaben für die Formatierung (Originalformat = Druckformat)
Die nachfolgenden Formatierungshinweise beziehen sich auf die Anwendung von Textverarbeitungsprogrammen und auf die Abgabe eines Manuskripts, welches im Original das Format DIN A5 besitzt und auch in diesem Format gedruckt werden soll (1 : 1 im Druck).
1.1 Seiteneinstellung am Beispiel DIN A5
Alle Seitenränder Ihres Dokuments sollten Sie mit folgenden Maßen einrichten: Bei Microsoft-Word in der Taskleiste unter Datei , Seite einrichten, Seitenränder : oben: 22 mm, unten: 20,5 mm, innen (links): 22 mm, außen (rechts): 12 mm. Bundsteg: 0 mm. Bei Papierformat wählen Sie bitte: Format DIN A5, 148 x 210 mm (Siehe Abbildung 1 a und b)
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Abbildung 1 a: Seitenformat einrichten
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Abbildung 1 b: Seite einrichten (Abstände vom Seitenrand)
1.1.1 Seiteneinstellung DIN A4, DIN B5 oder andere Zwischenformate
Für Anwender, die Ihr Manuskript im Format DIN A4 (210 x 297), B5 (182 x 257) oder einem anderen Zwischenformat formatieren und 1:1 als Buch veröffentlichen möchten, gelten dieselben Seitenrandeinstellungen wie hier in dieser Anleitung beschrieben. Die Angaben zu Schriftformat und Abbildungen können analog aus diesem Dokument übernommen werden.
1.2 Kopf- und die Fußzeile
Den Abstand vom Seitenrand für Kopf- und Fußzeile setzen Sie bitte auf jeweils 10 mm. Bei Kopf- und Fußlinien müssen Sie darauf achten, daß diese Linien auf den Seiten jeweils deckungsgleich liegen. Außerdem sollten Linien in Kopf- oder Fußnotenzeilen nicht stärker als 0,5 Punkt sein. Die Linie sollte außerdem genügend Abstand zum Text der Kopfzeile haben, das heißt, dessen Buchstaben nicht abschneiden.
Setzen Sie die Beschriftung in der Kopfeile auf der linken (geradzahligen) Seite linksbündig, auf der rechten (ungeradzahligen) Seite rechtsbündig.
1.3 Zeilenabstand
Der Text muß einzeilig im Blocksatz erfaßt werden. Gehen Sie in der Word-Taskleiste zu ?Format?, dann zu ?Absatz / Zeilenabstand? und wählen dort ?genau?. Als Wert geben Sie die Größe Ihrer Schrift plus 2 Punkt ein. Wenn Ihre Schrift im Fließtext beispielsweise 10 Punkt (empfohlen) hat, dann geben Sie als Zeilenabstand 12 pt ein. Absätze im Fließtext sollten in der ersten Zeile einen Einzug von 3 mm haben.
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Abbildung 2: Zeilenabstand einstellen
1.4 Schriftart
1.4.1 Fließtext
Als Schriftart (Taskleiste Format, Zeichen) sollten Sie für den gesamten Fließtext eine Grundschrift verwenden. Wir empfehlen die Postscript-Schrift Times New Roman PS MT oder die TrueType-Schrift Times New Roman. Wir empfehlen Ihnen bei der Abfassung im DIN-A5-Format die Schriftgröße 10 für den Textblock (Zeilenabstand: genau, 12 Punkt). Unter Format Absatz wählen Sie bitte ? Einzug?, ?Extra?, ?erste Zeile ?, 3 mm. Für den Text der Fußnotenerläuterung wählen Sie bitte 8 Punkt (Zeilenabstand: genau, 10 Punkt, Blocksatz mit hängendem Einzug., Fußnotenzahl in der Erläuterung bitte normal vorangestellt, nicht hochgestellt, Linienstärke nicht über 0,5 Punkt).
Für die Kopfzeilen-Beschriftung wählen Sie 10 Punkt, halbfett oder normal. Als Schriftgröße für die Seitenzahl wählen Sie bitte 9 oder 10 Punkt.
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Abbildung 3: Schrifteinstellung für Fließtext
1.4.2 Überschriften
Während der Text in einer Proportionalschrift mit Serifen geschrieben werden sollte (z.B. Times New Roman), sollten Sie bei Überschriften eine Proportionalschrift ohne Serifen (wir empfehlen Helvetica oder alternativ Arial) verwenden.
Die Hauptüberschriften sollten immer fett formatiert werden. Bei Unterkapiteln (zum Beispiel Überschriften ab 3. Ordnung) reicht es aus, diese nur kursiv auszuzeichnen.
Hauptüberschriften (Beispiel: 1. Die Überschrift) müssen immer auf einer rechten Seite (ungerade Seitenzahl) beginnen. Grundsätzlich dürfen Überschriften nicht in der letzten Zeile einer Seite stehen.
Für den Fall, daß Unterkapitel (Beispiel: 1.1 Das Unterkapitel) im unteren Seitenbereich beginnen, sollten nach der Überschrift noch mindestens zwei Textzeilen des neuen Abschnitts folgen.
Bitte achten Sie auch darauf, daß die letzte Zeile eines Absatzes nicht auf der ersten Zeile einer neuen Seite steht. Auch hier sollten mindestens zwei Zeilen dieses Absatzes stehen.
WICHTIG: Bitte stellen Sie Überschriften nicht auf Blocksatz, sondern auf linksbündig. In Überschriften sollten möglichst keine Silbentrennungen vorkommen.(Deaktivieren Sie die Silbentrennung in Ihren Formatvorlagen für Überschriften)
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Abbildung 4 a: Einstellungen für Zeilenabstand bei einer 10-Punkt-Überschrift
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Abbildung 4 b: Einstellungen Schriftart bei Überschriften
Für Hauptkapitelüberschriften (Beispiel: A. Das Hauptkapitel) wählen Sie bitte die Schriftgröße 14 oder 16 Punkt (fett). Ein Hauptkapitel beginnt immer auf einer rechten Seite (ungerade Seitenzahl).
Für Hauptüberschriften (Beispiel: 1. Die Hauptüberschrift) wählen Sie bitte die Schriftgröße 11 oder 12 Punkt (fett) [Zeilenabstand; 12 oder 14 Punkt, Extra-Abstand nach der Überschrift 6 Punkt]. Auch Hauptüberschriften beginnen immer auf einer rechten Seite (ungerade Seitenzahl).
Für Überschriften 2. Ordnung (Beispiel: 1.1 Die Überschrift zweiter Ordnung) wählen Sie bitte die Schriftgröße 10 Punkt, fett, [Extra-Abstand vor der Überschrift 12 Punkt, nach der Überschrift 6 Punkt]
Für Überschriften 3. Ordnung (Beispiel: 1.1.2 Die Überschrift dritter Ordnung) wählen Sie bitte ebenfalls die Schriftgröße 10 Punkt, fett, [Extra-Abstand vor der Überschrift 12 Punkt, nach der Überschrift 6 Punkt]
Falls Sie auf weitere Untergliederungen (Beispiel: a. weitere Untergliederung) nicht verzichten können, verwenden Sie bitte die Schriftgröße 10 Punkt, kursiv [Extra-Abstand vor der Überschrift 12 Punkt, nach der Überschrift 0 Punkt]
1.5 Inhaltsverzeichnis
Bitte verwenden Sie nach Möglichkeit eine Dezimalgliederung mit nicht mehr als drei Stellen. In das Inhaltsverzeichnis nehmen Sie bitte möglichst nur die Überschriften bis zur 3. Dezimalstelle auf. Benutzen Sie für die Zuordnung der Schriften die Überschriften-Formatvorlagen Ihres Textprogramms.
Sollten Sie dennoch eine tiefergehende Untergliederung nicht vermeiden können, dann setzen Sie bitte Ihrem Inhaltsverzeichnis eine einfache Inhaltsübersicht voran.
1.6 Seitenzahlen
Die ungeraden Seitenzahlen befinden sich in Büchern grundsätzlich auf der rechten Seite. Es empfiehlt sich deshalb, den Anfang eines Hauptkapitels immer auf einer rechten Seite zu beginnen. Alle Seiten sind fortlaufend zu numerieren. Bei Microsoft-Word für Windows fügen Sie Seitenzahlen unter der Word-Taskleiste ?Einfügen?, ?Seitenzahlen? ?Format? ein. Als Position geben Sie ?Seitenende (Fußzeile)? und als Ausrichtung ?Außen? an.
Die Schriftgröße der Seitenzahlen sollte auf 9 oder 10 Punkt eingestellt werden. Durch einen Doppelklick auf die Seitenzahl in Ihrem Dokument öffnet sich das Seitenzahl-Feld, das Sie dann markieren können. Bei bestehender Markierung können Sie daraufhin den Schriftgrad in 9 oder 10 Punkt ändern und diese Einstellungen in Ihre Formatvorlage aufnehmen.
Der Abstand der Seitenzahlen vom Textspiegel muß bei allen Seiten gleich sein. Die Seitenzahlen sollten fortlaufend numeriert auf allen Seiten Ihres Dokuments in der Fußzeile erscheinen (am linken beziehungsweise rechten Rand Ihres Dokuments ausgerichtet).
Sie beginnen die Seitenzählung Ihres Dokuments mit der Zahl 1. Die ersten vier Seiten Ihres Dokuments sind Leerseiten und dürfen nur die Seitenzahlen enthalten. Diese Seiten benötigt der Verlag für die sogenannte Titelei (Impressum, Titel etc,). Als erste Seite (Vorwort oder Inhaltsverzeichnis) für Ihr Werk steht Ihnen die Seite 5 zur Verfügung.
Falls Sie dem eigentlichen, arabisch numerierten Inhalt eine lateinisch numerierte Seitenzählung voranschalten, dann beginnt diese mit der Seite V. Auch hier bleiben die ersten vier Seiten (I bis IV) dem Verlag vorbehalten.
1.7 Schriften generell
Postscript-Schriften ist generell der Vorzug zu geben. Sie müssen jedoch in jedem Falle unbedingt darauf achten, daß nur Schriften verwendet werden, deren Lizenzbestimmungen keine Einschränkungen beinhalten und die dauerhaft in ein Dokument eingebettet werden dürfen. Falls Sie andere Schriften verwenden, ist die spätere korrekte Umwandlung Ihres Manuskripts in Postscript oder PDF unter Umständen nicht möglich oder erheblich eingeschränkt.
Für Sonderzeichen verwenden Sie bitte Zapf-Dingbats oder Symbol (als Postscript-Schrift, falls verfügbar).
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Abbildung 5: Einbetten von Schriften bei WORD
1.8 Texterfassung
Grundsätzlich sollten Sie alle Funktionen Ihres Textverarbeitungsprogramms benutzen, insbesondere:
Bei Blocksatz sollten Sie auf eine Silbentrennung achten, um einen gleichmäßigen Abstand zwischen den Wörtern zu erzielen. Wenn Sie herbei das automatische Silbentrennungsprogramm benutzen sollten, müssen Sie beachten, daß häßliche Lücken entstehen, wenn Ihr Text zuvor eingefügte feste Trennstriche (Trennstrich-Taste) enthält, da er an dieser Stelle automatisch umgebrochen werden kann. Es empfiehlt sich deshalb auch, bei gewollten Bindestrichen die Funktion ?geschützter Bindestrich? zu verwenden.
Am Besten benutzen Sie das manuelle Silbentrennungs-Programm. Bei Word finden Sie dieses unter der Taskleiste ?Extras?, Sprache, Silbentrennung. Dort gehen Sie auf manuell und bestätigen oder verneinen die Trennvorschläge anschließend.
1.9 Tabellen, Grafik, Digitale Bildgestaltung
Die erste Zeile muß bei Ihrem Seitenumbruch auf allen Seiten auf gleicher Höhe beginnen. Dies gilt auch für Tabellen, Bilder oder Überschriften. Für den Fall, daß Sie eine Tabelle nicht vollständig auf einer Seite unterbringen können, müssen Sie diese ausnahmsweise auf zwei Seiten unterbringen. In diesem Fall muß der Anfang der Tabelle auf einer geraden Seitenzahl, das heißt auf der linken Seite stehen, damit ein Umblättern vermieden werden kann. Verweisen Sie grundsätzlich in Ihrem Text in Klammern auf die jeweilige Tabelle/Grafik (Beispiel: siehe Tabelle 1). Seitenhinweise (Beispiel: Siehe Tabelle 11 auf Seite 28) sollten Sie jedoch möglichst vermeiden, insbesondere dann, wenn sie bei diesen Hinweisen keine automatische Aktualisierungsfunktion eingesetzt haben. Bei einem veränderten Umbruch wäre dann aufwendige Nacharbeit notwendig!
Für Tabellentext oder die Beschriftung in Abbildungen sollten Sie die serifenlose Schrift Helvetica benutzen. Wenn Sie Tabellen, Grafiken und Fotos einbetten, müssen Sie im Hinblick auf die darin enthaltenen Details darauf achten, daß diese noch lesbar/sichtbar sein müssen.
Fotos und Zeichnungen auf Papier müssen Sie in digitaler Form erfassen. Beim Scannen von Strichabbildungen sollten Sie eine Auflösung von mindestens 600 dpi wählen. Falls in Ihrer Vorlage kleine Schriftgrößen oder feine Linien enthalten sind, müssen Sie mindestens 1.000 dpi wählen.
Strichzeichnungen mit Text sollten Sie nach dem Scannen grundsätzlich im Grafik-Format EPS abspeichern. Bei anderen Formaten (Tif, jpg) kann die enthaltene Schriift sonst pixeln. Wenn Sie Grafiken selbst erstellen, müssen Sie grundsätzlich darauf achten, daß die verwendeten Schriften in das Grafik-Dokument eingebettet oder in Kurven umgewandelt werden. Vektorbasierte Grafiken sind anders als pixelorientierte Grafiken ohne Qualitätsverlust skalierbar.
Für Fotos sollten Sie als Auflösung mindestens 200 bis maximal 300 dpi wählen und den Scan im Grafikformat TIFF abspeichern.
Falls Sie Abbildungen verwenden, die bereits in digitaler Form vorliegen, müssen Sie beachten, daß die für die Bildschirmdarstellung verwendete Auflösung (75 dpi) für den Druck ungeeignet ist. Dies ist insbesondere auch bei Abbildungen aus dem Internet der Fall. Sie können diesen Mangel auch nicht mehr dadurch beheben, daß Sie nachträglich eine höhere Einstellung auswählen. Besorgen Sie sich in diesem Falle eine Originalvorlage oder eine für den Druck geeignete Dateiversion.
Wenn Sie Grafiken erstellen, denken Sie daran, daß sich die Flächen in Ihren Abbildungen deutlich unterscheiden müssen. Wählen Sie zu diesem Zweck Schraffuren, Muster und Punktraster, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Vermeiden Sie Flächen, die sich nur in leichten Nuancen (z.B. grau/dunkelgrau oder schwarz/dunkelgrau) voneinander unterscheiden. Ansonsten besteht die Gefahr, daß diese Unterschiede später im Druck nicht mehr wahrgenommen werden können.
Da der Innenteil der Veröffentlichung schwarz/weiß gedruckt wird, müssen Sie Abbildungen, die in Ihrem Manuskript farbig angelegt sind, entsprechend anpassen.
Betten Sie die Grafiken dauerhaft in Ihr Dokument ein. Als Datenformat für Abbildungen mit Strichen oder Schrift aus Fremdanwendungen sollten Sie EPS (mit eingebetteten oder in Kurven umgewandelten Schriften!!!), für Fotos TIFF 6.0 CYMK verwenden. (Falls Schriften eingebettet werden, gelten die Ausführungen zu den lizenzrechtlichen Vorgaben und technischen Implikationen in Kapitel ?Schrift?.)
Bitte beachten Sie, daß Abbildungen und Tabellen aus anderen Werken dem Copyright unterliegen. Sie müssen deshalb immer eine Abdruckgenehmigung des Copyright-Inhabers einholen. Wenden Sie sich zu diesem Zweck an den herausgebenden Verlag oder an den Autor. Zudem müssen Sie die Quelle in der Beschriftung angeben.
Erfahrungsgemäß tauchen insbesondere bei den grafischen Bearbeitungen die häufigsten Probleme auf. Holen Sie sich deshalb bei Fragen rechtzeitig sachverständigen Rat oder wenden Sie sich diesbezüglich an den Verlag.
2. Abgabe Ihres Manuskripts
Wenn Sie Ihr Manuskript fertiggestellt haben, benötigen wir folgende Materialien:
Bitte halten Sie zudem die von Ihnen verwendeten Originalvorlagen, Fotos und Grafikdateien bereit, falls diese nachträglich für Korrekturen benötigt werden. Zudem sollten Sie von allen Dateien Sicherheitskopien aufbewahren.
Da Postscript-Dateien in der Regel sehr groß geraten können, empfehlen wir Ihnen, daß Sie Ihre Dateien entweder auf eine CD-ROM brennen oder auf einem ZIP-Datenträger (100 MB) abspeichern. Nehmen Sie vor der Abgabe in jedem Falle Kontakt mit dem Verlag auf. Gemeinsam werden wir dann die am besten geeignete Transfer-Variante wählen.
RHOMBOS-VERLAG
Kurfürstenstr. 17
D-10785 Berlin
Tel. 030 - 261 68 54
Fax 030- 261 63 00
eMail: verlag@rhombos.de
Internet: www.rhombos.de
Aktualisiert: Januar 2004